Chile ein geografisches Unikum erstreckt sich über 39 Breitengrade und über rund 4300 km Länge. Es ist ein Land der Kontraste, wo die Qual der Wahl gross ist: Wüsten, Gletscher, feucht-kühle Urwälder, Grassteppen, in allen Blautönen schimmernde Lagunen, tief eingeschnittene Fjorde und schneebedeckte Vulkane, um nur einiges von dem zu nennen, was Chile zu bieten hat
Chile erleben
Osterinsel
Als geografisch einsamste Insel der Welt stellt die rund 3800 km vor der südamerikanischen Pazifikküste liegende Osterinsel mit ihren rätselhaften Steinskulpturen, den mit Haizähnen geritzten Schrifttafeln und ihrer jahrtausendealten Mythologie immer noch Fragen, die niemand beantworten kann. Die erste Besiedlung erfolgte von Polynesien aus im 5. Jh. Damit kam eine Kultur auf die Insel, die sich durch gigantische Steinfiguren auszeichnete. Die Insel ist 166 km² gross, von 3 Vulkanen begrenzt und kaum bewaldet. Die Insel verfügt über zahlreiche Sehenswürdigkeiten.
Höhenlagen
Bitte beachten Sie, dass Sie sich während einer Chile-Reise im Norden des Landes teilweise auf Höhen über 3000 m ü.M. bewegen. Es empfielt sich, Akklimatisationstage oder-stunden einzuplanen. Die wichtigsten über 3000 Meter gelegenen Besucherorte sind: Geysire El Tatio (ca. 4800 m ü.M., wobei der Weg dorthin auf über 5000 m ü.M. führt), Salar de Aguas Calientes (4200 m ü.M.), Putre (ca. 3500 m ü.M.), Chungara-See im Nationalpark Lauca (ca. 4500 m ü.M.).
Magallanes der Südzipfel des Kontinentes
Eine noch unerschlossene, strassenlose Gebirgs- und Fjordbarriere mit einem 350 km langen Gletscherfeld trennt Chiles südlichsten Teil vom «Mutterland». Der Andenrücken gleitet ins Meer und die patagonisch feuerländische Pampa löst sich in einen Irrgarten von Inseln, Sunden und Kanälen auf. Die Region umfasst Puerto Natales mit seinem Nationalpark Torres del Paine, Punta Arenas bis hin zu Feuerland und dem Kap Horn. Magallanes fasziniert mit Gletschern, vom Eis ausgemeisselten Bergmassiven, tief smaragdgrünen Seen und ist ein Paradies für Wanderfreunde.
Flora und Fauna
Die unterschiedlichen geografischen und klimatischen Gegebenheiten Chiles sorgen für eine aussergewöhnliche Flora und Fauna. Die Besucher haben die Wahl zwischen Wüsten, Seen, Vulkanen, den Bergen der Anden und den immer noch wachsenden Gletschern Patagoniens. Insgesamt sind in Chile 7 Millionen Hektar Land Naturschutzgebiet, aufgeteilt in Nationalparks, Waldreservate und Naturdenkmäler. So vielfältig wie die Pflanzenwelt, so artenreich ist die Tierwelt. Im Norden vertreten Lamas, Alpacas, Vicuñas und Guanakos die Tierwelt. Der Puma kommt in ganz Chile vor, ist aber kaum zu erspähen. Die Seen sind die Heimat von Gänsen, Enten und Flamingos. In den höchsten Felskanzeln nistet Chiles Wappentier, der Kondor. Im Meer fischen Pelikane, Robben und Pinguine. Die trockenen Gebiete beleben Stinktiere, Beutelratten und ungiftige Schlangen. Im Regenwald fühlt sich der Fuchs heimisch.
Unser in Angebot in Chile
Reiseinformationen Chile
Klima / Reisezeit
Entsprechend der Längenausdehnung von Chile verfügt das Land übe verschiedene Klimazonen: von den Wüstengebieten im Norden bis zu den bitterkalten Regionen im Süden. Die Jahreszeiten sind den europäischen entgegengesetzt. Norden: Im Norden Chiles herrschen das ganze Jahr über Wüstenbedingungen mit extremer Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen tagsüber, während es nachts deutlich abkühlt. Es gibt hier praktisch keine Niederschläge die Atacama-Wüste ist die trockenste der Welt. Wegen des Einflusses des kalten Humboldt-Stromes ist es an den Küstenregionen im Norden erstaunlich kühl. Der Norden Chiles kann ganzjährig bereist werden. Mittelchile (Santiago de Chile): Dieser Teil ist der fruchtbarste des Landes wegen seiner ausgiebigen Regenfälle im Winter und seiner milden Temperaturen im Sommer. Allgemein herrscht ein mildes, ausgewogenes Klima. Das Thermometer kann im Sommer über 30 °C klettern, nachts ist eine deutliche Abkühlung spürbar. Seenregion/Puerto Montt: Dieses Gebiet zeichnet sich ebenfalls durch ein angenehmes Klima aus. Starke Regenfälle sind allerdings das ganze Jahr über möglich, die Temperaturen sind merklich tiefer als in Mittelchile (im Sommer ca. 20 °C tagsüber, ca. 5 °C nachts). Patagonien: Patagonien ist im Winter schneebedeckt. Der Sommer ist relativ regenreich, und im Frühling wehen oft empfindlich kalte Winde. Beste Reisezeit ist während des europäischen Winters. Osterinsel: Die Insel verfügt über ein halbtropisches Klima. Juli und August sind hier die besten Reisemonate.
Geografie
Chile verfügt über einige der aufregendsten und interessantesten Landschaften der Erde. Als langgezogener Keil erstreckt sich Chile im Westen Südamerikas über 4300 km von der Atacama-Wüste im Norden bis nach Feuerland im Süden. Zwei von Norden nach Süden verlaufende Gebirgsketten rahmen das im Durchschnitt nur 180 km breite Land ein. Der von Vulkanen gekrönte Andenhauptkamm, im Mittel 50006000 m hoch, bildet, langsam absteigend, den grössten Teil der insgesamt 4000 km langen Grenze zu Argentinien und nimmt teilweise bis zu einem Drittel der Breite ein. Chile ist einschliesslich der Osterinsel und den Juan Fernández-Inseln flächenmässig kaum grösser als Frankreich (ohne den von Chile beanspruchten Teil der Antarktis). Chile grenzt im Norden an Peru, im Nordosten an Bolivien und im Osten an Argentinien. An der Grenze zu Bolivien bilden die Anden die Sierra ein Hochland mit dem höchstgelegenen Binnensee der Welt, dem Chungarasee (3800 m ü.M.).

