Die Region Guanacaste und die Halbinsel Nicoya, an deren Küsten die bekanntesten Badeorte des Landes liegen, bilden die Nordpazifikregion. Von Puntarenas bis zum Nationalpark Manuel Antonio erstreckt sich die Zentralpazifikregion, die den Übergang vom Trockenwald zum Feucht- und Regenwald darstellt.
Highlights Nord- und Zentralpazifik
Guanacaste
Die Provinz Guanacaste wird auch die «Sonnenstube» oder der «Wilde Westen» Costa Ricas genannt, einerseits weil während der Trockenzeit von Dezember bis April in der Regel kein Tropfen Regen fällt, andererseits wegen der ausgedehnten Viehwirtschaft. Man findet hier die gesamte Palette vom belebten Badeort Tamarindo bis hin zu einsamen Buchten der Playa Pan de Azúcar.
Tambor / Mal País
Der südliche Teil der Halbinsel Nicoya gehört zur Provinz Puntarenas und ist von der gleichnamigen Hafenstadt aus per Fähre oder mit den täglichen Flügen von San José nach Tambor erreichbar. Die grosse Bucht an der Playa Tambor ist durch den flach abfallenden Strand und den geringen Wellengang gut zum Schwimmen geeignet. Mal País ist ein guter Ort zum Entspannen; das Leben ist ruhig und beschaulich.
Nationalpark Carara
Der kleine Nationalpark ist leicht zugänglich und kann auf dem Weg zu einem der Badestrände der Region besichtigt werden. Der Nationalpark Carara schützt Marschland, Galerie- und Primärwald und ist der Hauptnistplatz des vom Aussterben bedrohten Roten Aras.
Nationalpark Santa Rosa
Der Nancite-Strand ist zusammen mit dem Schutzgebiet Ostional einer der wichtigsten Eiablageplätze der Bastard-Seeschildkröten während der Monate Juli - Dezember.
Zentrale Pazifikküste
Die Strände an der zentralen Pazifikküste sind in ca. 1½ Stunden erreichbar und bieten für jeden Badegast etwas. Bei Jacó ist das Meer mit seinen starken Wellen zum Baden nur bedingt geeignet, dafür aber bei Wellenreitern entsprechend beliebt. Der Strand von Manuel Antonio bei Quepos gilt als der schönste von Costa Rica und wird auch von den Kapuziner- und Totenkopfaffen besucht.
Nationalpark Manuel Antonio
Sieben Kilometer südlich der Ortschaft Quepos liegt direkt an feinsandigen, hellen und palmbewachsenen Pazifi kstränden der Nationalpark Manuel Antonio mit sehr guten Möglichkeiten zur Tierbeobachtung. Der Nationalpark Manuel Antonio besitzt eine Landfläche von ca. 7 km2, einschliesslich 12 vorgelagerten kleinen Inseln. Es kann eine grosse Vielfalt an Tieren beobachtet werden, u.a. Leguane, Kapuzineraffen, Faultiere und mehr als 350 Vogelarten. Den Park durchziehen gut unterhaltene Wanderwege. Durch die unmittelbare Lage am Meer stellt ein Besuch eine schöne Verbindung aus Naturerlebnis und Badevergnügen dar.

