honduras

Honduras - weitgehend unberührt

Honduras - weitgehend unberührt

Honduras ist eine kleine Arche Noah: In seinen üppigen Regen- und Nebelwäldern, Mangrovensümpfen, Savannen, an seinen Bergketten und Meeresküsten leben über hundert Säugetier-, etwa 250 Reptilien- und Amphibien- sowie über 700 Vogelarten.

Auch die Flora zeugt von einer immensen Vielfalt; alleine Orchideen gibt es 630 verschiedene. Aufgrund seines grossen Artenreichtums wurde Honduras zu einem der 34 weltweiten Biodiversitätenhotspots erklärt und gehört mit dem 5000 km2 grossen Reservat Río Plátano seit 1982 zum Weltnaturerbe der UNESCO.

Reiseinformationen Honduras

Geografie

Honduras erstreckt sich auf einer Fläche von 112'090 km² und grenzt im Süden an Nicaragua, im Südwesten an El Salvador und im Nordwesten an Guatemala, der Rest ans Karibische Meer. Die höchsten Gipfel in den Hochländern im Inneren des Landes sind bedeckt von geheimnisvollen Nebelwäldern.

Land & Leute

In Honduras leben 7,6 Millionen Menschen. Etwa 45% der Einwohner wohnen in Städten, der Rest in Dörfern und Einzelgehöften auf dem Land. Die Hauptstadt Tegucigalpa hat etwa 1 Million Einwohner und die nächstgrössere Stadt, San Pedro Sula, rund 700'000. Rund 80% der Bevölkerung sind Mestizen, etwa 10% gehören zu den Schwarzen, Mulatten oder Sambos und 5% sind Weisse altspanischer Abstammung. Obwohl die Lebenserwartung in Honduras auf immerhin 71 Jahre (Frauen) und 67 Jahre (Männer) angestiegen ist, leidet immer noch fast die Hälfte der honduranischen Bevölkerung an Fehl- oder Unterernährung. Wegen des hohen Bevölkerungswachstums, ist über die Hälfte der Bevölkerung weniger als 20 Jahre alt. Im Strassenbild , in Behörden und in Unternehmen fällt auf: Kaum trifft man eine Person die über 50 Jahre alt ist.

Landessprache

Spanisch

Politische Situation

Präsidialrepublik

Währung

Lempira

Religion

Mehrheitlich Katholiken

Zeitverschiebung

In der Sommerzeit beträgt die Differenz zwischen der Schweiz und Honduras -8 Stunden und in der Winterzeit -7 Stunden.

Küche

Hauptnahrungsmittel sind Reis, Bohnen, Kochbananen und Mais, an der Nordküste zudem Maniok. Vielerorts werden aber auch Fische, Meeresfrüchte, Krabben, Hummer, Krebse, Tintenfische und Meeresschnecken serviert.

Natur und Kultur

Der grösste intakte Regenwald Mittelamerikas erstreckt sich über einen grossen Teil des Landes. Honduras über-
rascht mit vielfältigen Naturschönheiten und beheimatet eine unvergleichliche Tier- und Pflanzenwelt. Paradies-
ische Strände locken auf den Islas de la Bahía und an der karibischen Küste. Nahe der guatemaltekischen Grenze liegen die weltberühmten Copán-Ruinen, die am meisten erforschte und am besten erhaltene aller Mayastätten.

Tauchen / Schnorcheln

Die Islas de la Bahía, eine Inselgruppe im Karibischen Meer, werden vom zweitwichtigsten Korallenriff der Welt eingeschlossen. Dieses Ökosystem gilt als einer der fünf besten Tauchplätze der Welt. Die Tauchkurse sind zum Teil sehr preiswert.

Geheimtipp

Luxuriös den unberührten Dschungel Honduras geniessen: In der Pico-Bonito-Lodge können Sie das und noch viel mehr. Mitten im Urwald ein erfrischendes Bad unter einem Wasserfall nehmen. Mit einem kühlen Drink auf der Terrasse den Geräuschen des Dschungels lauschen und die neugierigen Affen beobachten. Ein echter Geheimtipp!

Klima & Reisezeit

Auf dem Festland dauert die Trockenzeit von November bis April. Während der Regenzeit von Mai bis Oktober fällt im Hochland deutlich weniger Regen als im Karibischen Tiefland, wo zwischen Oktober und Dezember am meisten Regen fällt. Hauptreisezeit für die Karibischen Inseln ist Februar bis April. Tropische Stürme können von August bis November vorkommen.

Klimatabelle  Jan. Feb. März Apr. Mai Jun. Jul. Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
TegucigalpaT262730303028292929272625
 N422413171616191795
Islas de la BahiáT252627282929282929272625

T = Tagestemperaturen in °C; N = Niederschlagstage

Karte von Honduras

Tauchparadies Honduras

Honduras bietet Tauchern und Schnorchlern eine einmalige Unterwasserwelt und eines der grössten, intakten Korallenriffe der Welt. Insbesondere die Karibikinseln Roatán, Guanaja und Utila sind ein Eldorado für Flaschentaucher und zählen zu den preiswertesten Tauchregionen der Welt.

Korallenriffe

Der Nordküste vorgelagert befinden sich Riffe, die ein Teil des Continental Shelf sind, das sich vor der Atlantikküste des tropischen Amerika erstreckt. Es bildet, nach dem Great Barrier Reef in Australien, das zweitgrösste Korallenriff der Welt. Vor den Inseln Utila, Guanaja und Roatán bemüht sich die Bay Island Conservation Association um eine effektive Rücksichtnahme von seiten der vielen Taucher, die jedes Jahr die Islas de la Bahiá besuchen.

Unterwasserwelt

Den Taucher erwartet eine spektakuläre Unterwasserwelt im kristallklaren und warmen Wasser. Viele verschiedene Korallenarten zieren die steilabfallenden Wände und die zahlreichen Canyons und Höhlen. Regelmässig trifft man auch auf grosse Barsche, Muränen, Schildkröten, Rochen und in den Frühlingsmonaten werden manchmal sogar Walhaie gesichtet. Der Reichtum des Riffs muss aber auch geschützt werden. Gefährdet ist das Riff auch durch die Tatsache, dass die Inselbewohner über Jahre fast ausschliesslich vom Fischfang gelebt haben. In der Nähe der Insel wird immer noch eine grosse Anzahl an Hummer, Barracudas und Shrimps gefischt.

Honduras - Korallenfisch

Tauchferien auf Roatán

Roatán ist die grösste und meistbesuchte Insel der Islas de Bahiá (zusammengesetzt aus den Inseln Roatán, Utila und Guanaja) Dank eines langen, bewaldeten Bergkammes, der aus dem Karibischen Meer aufsteigt, hat Roatán viel von seiner ursprünglichen Landschaft beibehalten. Taucher, Schnorchler und Hochseefischer kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Entspannungs- und Erholungssuchende, die von feinen, weissen Sandstränden und glasklarem Wasser träumen.

Honduras - Strand auf Roatán

Tauchferien auf Utila

Utila ist die kleinste und flachste der drei Hauptinseln und befindet sich rund 10 Flugminuten vor der honduranischen Küste. Auf Utila finden die unkomplizierten Reisenden ein günstiges Bade- und Taucherlebnis. Unweit vom Zentrum der Insel, wo sich Restaurants, Tauch- und Souvenirläden aneinanderreihen, liegt der kleine Palmenstrand von Utila. Die Lebensfreude und Gastfreundschaft der Inselbewohner vermittelt karibisches Ambiente.

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