Honduras - das Herz der mittelamerikanischen Landbrücke - überrascht mit vielfältigen Naturschönheiten, beeindruckenden Kulturstätten, paradiesischen Sandstränden, undurchdringlichem Urwald und einer unvergleichbaren Tier- und Pflanzenwelt.
Zu den Hauptsehenswürdigkeiten gehören die nahe der guatemaltekischen Grenze liegenden Ruinen von Copán sowie die Korallenriffe der Bay Islands. Das vom Tourismus noch weitgehend unberührte Honduras birgt viele Naturschätze zum Entdecken.
Reiseinformationen Honduras
Geografie
Honduras erstreckt sich auf einer Fläche von 112'090 km² und grenzt im Süden an Nicaragua, im Südwesten an El Salvador und im Nordwesten an Guatemala, der Rest ans Karibische Meer. Die höchsten Gipfel in den Hochländern im Inneren des Landes sind bedeckt von geheimnisvollen Nebelwäldern. Die Küsten im Norden sind gesäumt von Mangrovenwäldern und Küstenlagunen mit einer reichen Fauna. Das gesamte Gebiet im Nordosten des Landes ist eine pfadlose Wildnis, die Moskitia. Der grösste intakte Regenwald Mittelamerikas erstreckt sich über einen grossen Teil des Landes.
Land & Leute
In Honduras leben 7,3 Millionen Menschen. Etwa 45% der Einwohner wohnen in Städten, der Rest in Dörfern und Einzelgehöften auf dem Land. Die Hauptstadt Tegucigalpa hat etwa 1 Million Einwohner und die nächstgrössere Stadt, San Pedro Sula, rund 700'000. Rund 80% der Bevölkerung sind Mestizen, etwa 10% gehören zu den Schwarzen, Mulatten oder Sambos und 5% sind Weisse altspanischer Abstammung. Obwohl die Lebenserwartung in Honduras auf immerhin 71 Jahre (Frauen) und 67 Jahre (Männer) angestiegen ist, leidet immer noch fast die Hälfte der honduranischen Bevölkerung an Fehl- oder Unterernährung. Wegen des hohen Bevölkerungswachstums, ist über die Hälfte der Bevölkerung weniger als 20 Jahre alt. Im Strassenbild , in Behörden und in Unternehmen fällt auf: Kaum trifft man eine Person die über 50 Jahre alt ist.
Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Honduras (Aufenthalt bis zu drei Monaten) benötigen Staatsangehörige aus der Schweiz, aus Österreich und aus Deutschland einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Andere Staatsangehörige erkundigen sich bitte beim zuständigen Konsulat.
Impfungen
Für Honduras sind keine Impfungen vorgeschrieben, es sei denn, Sie reisen aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet ein. Wer in die Dschungelgebiete reist, sollte sich vor Abreise über die Malariaprophylaxe beraten lassen; ein Mittel gegen Moskitos nicht vergessen.
Tourismus
Honduras ist touristisch hauptsächlich als Geheimtipp bekannt. Der Tourismus profitiert vor allem von drei unterschiedlichen Schwerpunkten:
- Das Zentrum der Maya, welches im Bereich der Kunst und Astronomie unübertroffen ist, befindet sich in Copán. Durch die Grabfunde in den letzten Jahren und dem neuen, umfangreichen Museum ist Copán eine wichtige Stütze im honduranischen Tourismus geworden.
- Vor den Islas de la Bahiá, den Bay Islands, befindet sich das zweitgrösste Korallenriff der Welt. Taucher und Schnorchler können entlang des Riffs eine artenreiche und vielfältige Unterwasserwelt erkunden.
- Mit bis zu 2 Mio. ha erhaltenen tropischen Regenwaldes ist Honduras ein Paradies für Naturfreunde und Forscher.
Zeitdifferenz
In der Sommerzeit beträgt die Differenz zwischen der Schweiz und Honduras -8 Stunden und in der Winterzeit -7 Stunden.
Betreuung
Salinatours verfügt über einen lokalen Deutsch sprechenden Agenten in San Pedro Sula. Keine Reiseleitung in den Badeferienhotels.
Fussball in Honduras
Wie in vielen Ländern ist Fussball auch in Honduras die populärste Sportart und jede grössere Stadt hat eine eigene Mannschaft. Ein wahres Ereignis ist der Besuch im Stadion bei einem der klassischen Spiele. Die Einheimischen feuern ihre favorisierte Mannschaft lautstark und sehr emotional an und das anschliessende Fest ist einzigartig. Zu den erfolgreichsten Ereignissen gehört die Qualifikation der Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika, wo Honduras in der Vorrunde auch auf die Schweiz trifft.
- Honduras - Chile Mi., 16. Juni 2010
- Honduras - Spanien Mo., 21. Juni 2010
- Honduras - Schweiz Fr., 25. Juni 2010
Klima & Reisezeit
Aufgrund der hohen, teilweise mit Regen- und Nebelwald bewachsenen Berge existieren grosse Temperaturunterschiede. Heisses, feuchtes Klima an der Karibikküste, mildes und sogar kaltes im Hochland und heisses, trockenes an der Pazifikküste im Süden. Das Land ist ganzjährig zu bereisen, die Durchschnittstemperaturen schwanken in den Küstengebieten und auf den Inseln zwischen 25° und 30 °C, in höheren Lagen ist es kühler. Von Mai bis November dauert die Regenzeit auf dem Festland, von September bis Februar fällt auf den Inseln der grösste Niederschlag.
| Klimatabelle | Jan. | Feb. | März | Apr. | Mai | Jun. | Jul. | Aug. | Sept. | Okt. | Nov. | Dez. | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tegucigalpa | T | 19 | 20 | 22 | 24 | 24 | 23 | 22 | 22 | 22 | 21 | 20 | 19 |
| N | 4 | 2 | 2 | 4 | 6 | 9 | 12 | 12 | 16 | 15 | 6 | 5 | |
| Islas de la Bahiá | T | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 29 | 28 | 29 | 29 | 27 | 26 | 25 |
T = Tagestemperaturen in °C; N = Niederschlagstage
Tauchparadies Honduras
Honduras bietet Tauchern und Schnorchlern eine einmalige Unterwasserwelt und eines der grössten, intakten Korallenriffe der Welt. Insbesondere die Karibikinseln Roatán, Guanaja und Utila sind ein Eldorado für Flaschentaucher und zählen zu den preiswertesten Tauchregionen der Welt.
Korallenriffe
Der Nordküste vorgelagert befinden sich Riffe, die ein Teil des Continental Shelf sind, das sich vor der Atlantikküste des tropischen Amerika erstreckt. Es bildet, nach dem Great Barrier Reef in Australien, das zweitgrösste Korallenriff der Welt. Vor den Inseln Utila, Guanaja und Roatán bemüht sich die Bay Island Conservation Association um eine effektive Rücksichtnahme von seiten der vielen Taucher, die jedes Jahr die Islas de la Bahiá besuchen.
Unterwasserwelt
Den Taucher erwartet eine spektakuläre Unterwasserwelt im kristallklaren und warmen Wasser. Viele verschiedene Korallenarten zieren die steilabfallenden Wände und die zahlreichen Canyons und Höhlen. Regelmässig trifft man auch auf grosse Barsche, Muränen, Schildkröten, Rochen und in den Frühlingsmonaten werden manchmal sogar Walhaie gesichtet. Der Reichtum des Riffs muss aber auch geschützt werden. Gefährdet ist das Riff auch durch die Tatsache, dass die Inselbewohner über Jahre fast ausschliesslich vom Fischfang gelebt haben. In der Nähe der Insel wird immer noch eine grosse Anzahl an Hummer, Barracudas und Shrimps gefischt.
Tauchferien auf Roatán
Roatán ist die grösste und meistbesuchte Insel der Islas de Bahiá (zusammengesetzt aus den Inseln Roatán, Utila und Guanaja) Dank eines langen, bewaldeten Bergkammes, der aus dem Karibischen Meer aufsteigt, hat Roatán viel von seiner ursprünglichen Landschaft beibehalten. Taucher, Schnorchler und Hochseefischer kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Entspannungs- und Erholungssuchende, die von feinen, weissen Sandstränden und glasklarem Wasser träumen.
Tauchferien auf Utila
Utila ist die kleinste und flachste der drei Hauptinseln und befindet sich rund 10 Flugminuten vor der honduranischen Küste. Auf Utila finden die unkomplizierten Reisenden ein günstiges Bade- und Taucherlebnis. Unweit vom Zentrum der Insel, wo sich Restaurants, Tauch- und Souvenirläden aneinanderreihen, liegt der kleine Palmenstrand von Utila. Die Lebensfreude und Gastfreundschaft der Inselbewohner vermittelt karibisches Ambiente.



