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Kolumbien - spektakuläre Naturschönheiten

Kolumbien - spektakuläre Naturschönheiten

Kaffeetrinker wissen: Die rund 2,7 Millionen Kaffeesträucher Kolumbiens liefern Bohnen von höchster Qualität.

Ihr kraftvoller Körper, ihr volles Aroma mit leichten Nussnoten und der ausgewogene Säuregehalt machen das Land zum weltweit drittgrössten Kaffeeproduzenten.

Reiseinformationen Kolumbien

Geografie

1'138'914 km²

Hauptstadt

Bogotá

Bevölkerung

Ca. 42 Millionen

Landessprache

Spanisch

Politische Situation

Präsidialrepublik

Währung

Peso

Religion

Mehrheitlich Katholiken

Zeitverschiebung

Winterzeit -6 Stunden, Sommerzeit -7 Stunden

Klima

Tropisch mit regionalen Temperaturunterschieden bis kalt in den Bergen.

Küche

Die Küche ist vielfältig und reichhaltig. Ein typisches Essen besteht meist aus Suppe, Reis, Bohnen, Kartoffeln oder Yuka, Kochbananen und Poulet, Rind oder Fisch. Je nach Region werden allerlei schmackhafte bis kuriose Spezialitäten serviert.

Natur und Kultur

Kolumbien bietet seinen Besuchern eine schier unerschöpfliche Palette an spektakulären Naturschönheiten. Am Pazifik und der Karibik locken einsame und unberührte Traumstrände, unzählige malerische Flüsse durchqueren das Land, schneebedeckte Vulkane ragen in den Himmel, Kaffee- und andere Plantagen gedeihen in den fruchtbaren Ebenen. Ebenso ist die Auswahl an geschichtlichen, archäologischen und kulturellen Höhepunkten überwältigend.

Cartagena

Die Perle Kolumbiens und gleichzeitig schönste Kolonialstadt Südamerikas liegt am Karibischen Meer und lockt Touristen aus aller Welt an. Das historische Stadtzentrum gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und fasziniert mit farbigen Gebäuden, kolonialen Herrenhäusern und zahllosen Palästen.

Geheimtipp

Im Nationalpark Tayrona an der Karibikküste gibt es einsame paradiesische Buchten zu entdecken. Die idyllische Szenerie lädt dazu ein, die Hängematte zwischen Kokospalmen zu spannen und die Seele baumeln zu lassen. Zudem locken ursprünglicher Regenwald sowie eine reiche Tier- und Pflanzenwelt.

Beste Reisezeit

Trockenzeit von Dezember bis April. An den Küsten und in den Tiefebenen ist es das ganze Jahr über ca. 28° C. Im Hochland ist es kühler, in Bogotá zum Beispiel herrscht ganzjährig frühlingshaftes Wetter.

Klimatabelle  Jan. Feb. März Apr. Mai Jun. Jul. Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
BogotáT202019191918181919192020
 N6710181610161013181613

T = Tagestemperaturen in °C; N = Niederschlagstage

Karte von Kolumbien

Kaffee - das Aroma eines Landes

«Einen Kaffee bitte!» Wieviele Personen in der Welt sagen diesen Satz wohl gerade? Von den vielen Kaffeesorten, die es in der Welt gibt, ist der kolumbianische Kaffee sicher einer der Besten.

Sein einzigartiges Aroma, welches ihn von den stärkeren Kaffeesorten aus anderen Ländern, wie z. B. Brasilien und Arabien unterscheidet, erhält er durch die günstigen klimatischen Bedingungen und vor allem auch durch die besondere und sanfte Röstung der Kaffeebohnen, werden doch die Bohnen mindestens dreimal geröstet.

Die kolumbianische Kaffeeproduktion beschäftigt unzählige Bauern und Arbeiter, wobei aber das Land geringere Mengen Kaffee anbaut und exportiert als andere Länder, gerade dadurch ist es möglich, eine ausgezeichnete Produktequalität zu erreichen.

Kolumbien ist ein Land, das durch die Andenkordillere geteilt wird, Berge bis zu einer Höhe von über 5'000 Meter hat und durch fünf verschiedene Klimazonen geprägt ist, die dem Kaffeeanbau günstig entgegenkommen. So wird Kaffee an der Küste, in der Sierra de Santa Marta, bis hin zu den hohen Bergen der Kaffeeregion angebaut. Durch die verschiedenen klimatischen Bedingungen und Temperaturen entsteht eine grosse Vielfalt im Geschmack der einzelnen Sorten. So gibt es den kräftigeren Kaffee aus dem Departement Nariño, den würzigen aus Antioquia und mild fruchtigere Sorten aus dem Gebiet Tolima.

Alle Kaffeeliebhaber werden erstaunt sein, wie hoch der kulturelle Wert des Kaffees für die Einheimischen ist. Oft sind Ausländer verwundert, dass man 5-jährige Kinder Kaffee trinken sieht, natürlich mit sehr viel Milch und kleine Mengen. Daran sieht man aber, dass diese Vorliebe für einen guten Kaffee schon sehr früh beginnt.

Kaffeebohnen, Kolumbien

Facts und Figures

Die erste Kaffeepflanze in Kolumbien tauchte bereits um 1732 in der Jesuitenmission Santa Teresa de Tabage auf. Von hier aus verbreitete sich die Pflanze relativ schnell in die Zentralkordilleren, in die nun heute bekannte Zona Cafetera. Bereits anfangs des 19. Jahrhunderts wurde der Kaffee exportiert und innerhalb 70 Jahren entwickelte sich diese kleine Bohne zum wichtigsten Exportgut von Kolumbien. Anfangs der 20-er Jahre wurde die Federación Nacional de Cafeteros de Colombia gegründet, die heute ca. 400'000 kleinere und mittelständische Kaffeeproduzenten vertritt, die Prädikate der Qualitäten vergibt, das Marketing betreibt und den Export überwacht. Das unverwechselbare Symbol ist das Maskottchen des Kaffeebauers Juan Valdez mit Schnauz, Sombrero, Poncho, der Eselin Conchita - und dem Schriftzug «Café de Colombia».

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