Venezuela bietet eine grosse Vielfalt an reicher tropischer Vegetation, urchigen Bergregionen in den Anden, imposanten Tafelbergen mit dem höchsten Wasserfall der Welt, eindrücklichen Nationalparks und weiten Savannengebieten.
Die Hauptdestination für Badeferien ist die «Isla Margarita» mit schönen kilometerlangen Stränden, einsamen Buchten, tropischen Lagunen und verträumten Fischerdörfchen.
Venezuela erleben
Isla Margarita
«Die Perle Venezuelas» diese schmeichelhafte Bezeichnung verdankt die karibische Insel eher ihrem besonderen Zauber als der früher hier betriebenen Perlenfischerei. Isla Margarita befindet sich 30 Flugminuten vom venezolanischen Festland entfernt und besteht in Wirklichkeit aus 2 Inseln, die durch eine schmale, 18 km lange Landenge verbunden sind: im Osten Margarita, im Westen das dünn besiedelte Macanao. Ein besonderer Reiz ist die landschaftliche Vielfalt. Die Flora reicht von Palmen und blühenden Bäumen bis zu Sträuchern, dürrem Gestrüpp und Kakteen. Täler mit Bananen-, Papaya-, Ananas-, Zuckerrohr- und Orangenplantagen stehen im Gegensatz zur Gebirgslandschaft. Neben der Stadt Porlamar gibt es zahlreiche Fischerdörfer. Am meisten Besucher zieht die Isla Margarita durch ihre Strände an. Zudem ist die Insel idealer Ausgangspunkt für Reisen aufs Festland von Venezuela.
Inselgruppe Los Roques
Der Archipel der Inselgruppe Los Roques ist nur 35 Flugminuten von Caracas und 1 Flugstunde von Porlamar entfernt und bietet wundervolle, aber schattenlose Sandstrände. Dieses Inselparadies bietet ausgezeichnete Schnorchel- und Tauchgründe an Korallenriffen, und das kristallklare Meer lädt zum Baden ein.
Natur
Schon Alexander von Humboldt war von der überwältigenden Natur begeistert und nannte Venezuela das schönste Land der Welt. Weite Teile des Landes sind mit tropischen Wäldern und Pflanzen wie Palmen, Korallenbäumen, Mangos, Brasilholz (Rotholz) etc. bedeckt. Im Flussdelta Orinoco sind zahlreiche Mangrovensümpfe vorhanden. Die Tierwelt ist sehr artenreich. Über 1300 Vogelarten bevölkern die Regenwälder, Savannen und Hochplateaus. Zu den Reptilien zählen Krokodile und Riesenschlangen, zu den Säugetieren Affen, Raubkatzen, Hirsche und Gürteltiere.
Eine der spektakulärsten Naturlandschaften auf diesem Globus erwartet Abenteurer im Bergland von Guyana, dem südöstlichen Drittel Venezuelas mit seinen imposanten Tafelbergen. Über dem 2'580 m hohen Auyan Tepui können Touristen bei einem Rundflug zum Salto Angel auch den höchsten Wasserfall der Erde (972 m) ein atemberaubendes Szenario bewundern.
Reiseinformationen Venezuela
Geografie
Venezuela bildet die Nordostecke Südamerikas, umrahmt von Kolumbien, Brasilien, Guyana und dem Karibischen Meer. Die Charakteristiken von Küste und Kordilleren sind angenehme Temperaturen, fruchtbare Böden wenig Moskitos. Es ist das sechstgrösste Land Südamerikas. Der Fluss Orinoco bildet mit 2140 km Länge und 400 Nebenarmen das grösste Flusssystem des Landes. In einem weiten Bogen fliesst er quer durch Venezuela und teilt sich im 40 000 km² grossen Delta in 17 Mündungsarme. Venezuela besitzt drei unterschiedliche geografische Landschaften: Im Westen, an der kolumbianischen Grenze, befinden sich die venezolanischen Anden mit dem höchsten Berg, im Norden die Cordillera de la Costa und im Osten die Orinoco-Ebene mit ihren Grassavannen. Im Südosten liegt die wohl älteste Felsenregion der Erde, die Tepuis Bergregion mit dem bekanntesten Tafelberg Auyan-Tepui (1000 m).
Wirtschaft
Venezuela ist der fünftgrösste Exporteur von Erdöl und Erdölprodukten der Welt. Das Land führt auch Stahl, Eisen, Edelmetalle, Zement und Textilien. Auf der Isla Margarita ist der Fischfang von grosser Bedeutung. Er ernährt nicht nur die Inselbewohner, sondern geht zum Teil auch in den Export. Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig ist die Tourismusbranche, welche vor allem seit den 80er-Jahren stets an Bedeutung zunimmt. Der grösste Tourismuszuwachs verzeichnet Isla Margarita, doch in den letzten Jahren hat sich immer mehr auch das Festland Venezuelas zu einer Tourismusdestination entwickelt.
Politische Situation
Venezuela ist eine Präsidialrepublik mit 23 Bundesstaaten. Sie wurde 1961 verabschiedet und markierte das Ende der letzten Diktatur. In der Vergangenheit übernahm Venezuela häufig eine Vermittlerrolle zwischen Erster und Dritter Welt. Weniger geordnet sind die Verhältnisse im Lande selbst.
Bevölkerung
Venezuela zählt ca. 27 Mio. Einwohnerinnen und Einwohner, wobei mehr als 5 Mio. alleine in Caracas und Einzugsgebiet leben. Etwa 67% sind Mestizen. Indigene Völker (ca. 2%) leben zum Teil noch sehr zurückgezogen, speziell im Guyana-Hochland und in den Urwäldern der Maracaibo-Senke. 21% der Bevölkerung sind europäischer, 10% afrikanischer Abstammung.
Küche
Venezuela ist bekannt für seine ausgezeichnete Küche. Zu den herrlichen Fleischgerichten wird die typische Criollo-Beilage serviert, ein Augen- und Gaumenschmaus, bestehend aus Käse, schwarzen Bohnen, Yuca, Maisröllchen und scharfen Saucen. Die Küstengebiete sind zudem bekannt für ihre sehr empfehlenswerten Fischgerichte sowie Austern, Muscheln, Langusten etc., die auf verschiedene Arten zubereitet werden. Selbstverständlich bietet das Land auch eine grosse Auswahl an frischen einheimischen Früchten, die zu herrlichen Fruchtdrinks zusammengemixt werden.
Einreisebestimmungen
Für die Einreise (Aufenthalt bis zu drei Monaten) nach Venezuela benötigen Staatsangehörige aus der Schweiz, aus Österreichs und aus Deutschland einen gültigen Reisepass, der noch mind. 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Bürger anderer Nationalitäten informieren sich bitte beim zuständigen Konsulat.
Sprache
Die Landessprache ist Spanisch, in den grossen Hotels sowie den Badeferienhotels spricht man meist auch Englisch.
Währung
Die Währung Venezuelas ist der Bolivar Fuerte (VEF). 10 VEF = ca. CHF 4.80 (Stand Juli 2008). Wir empfehlen Ihnen, USD in bar oder in Reisechecks mitzunehmen, die Sie in allen Wechelstuben, Banken oder am Flughafen in die einheimische Währung umtauschen können. Kreditkarten werden in den grösseren Hotels sowie in den meisten Restaurants und Geschäften akzeptiert.
Impfungen
Für die Einreise nach Venezuela sind keine Impfungen vorgeschrieben. Malariaprophylaxe für Ausflüge in Regenwaldgebiete und Gelbfieberimpfung sind empfehlenswert. Beachten Sie, dass bei der Einreise aus anderen lateinamerikanischen Ländern eine Gelbfieberimpfung obligatorisch sein kann. Bitte erkundigen Sie sich vor Abreise beim Arzt, Tropeninstitut oder Impfzentrum nach dem aktuellen Stand.
Zeitdifferenz
Die Differenz zwischen der Schweiz und Venezuela beträgt in der Sommerzeit 6 ½ und in der Winterzeit 5 ½ Stunden.
Sprache
Die Landessprache ist Spanisch, in den grossen Hotels sowie den Badeferienhotels spricht man meist auch Englisch.
Gepäcklimite
Bitte beachten Sie, dass für viele venezolanische Inlandflüge eine Gepäcklimite von 10 kg pro Person gilt. Dies gilt auch für Inlandflüge während den ausgeschriebenen Rundreisen.
Währung
Die Währung Venezuelas ist der Bolivar Fuerte (VEF). 10 VEF = ca. CHF 4.80 (Stand Juli 2008). Wir empfehlen Ihnen, USD in bar oder in Reisechecks mitzunehmen, die Sie in allen Wechelstuben, Banken oder am Flughafen in die einheimische Währung umtauschen können. Kreditkarten werden in den grösseren Hotels sowie in den meisten Restaurants und Geschäften akzeptiert.
Zeitdifferenz
Die Differenz zwischen der Schweiz und Venezuela beträgt in der Sommerzeit 6 ½ und in der Winterzeit 5 ½ Stunden.
Stromspannung
110 V (Adapter ist erforderlich).
Gepäcklimite
Bitte beachten Sie, dass für viele venezolanische Inlandflüge eine Gepäcklimite von 10 kg pro Person gilt. Dies gilt auch für Inlandflüge während den ausgeschriebenen Rundreisen.
Flughafentaxen
Die internationale Abflugstaxe für Caracas beträgt ca. USD 55 (Stand Juli 2008) und muss direkt am Flughafen bezahlt werden. Zusätzlich werden für Inlandflüge Flughafentaxen erhoben, die vor Ort bar bezahlt werden müssen.
Besonderes
Aufgrund von Wetterverhältnissen und Inlandflügen kann der Ablauf der Rundreisen bzw. die Reihenfolge der beschriebenen Tage ändern.
Klima & Reisezeit
Venezuelas Grösse lässt die unterschiedlichsten Klimate erwarten. Doch das Land verfügt über ein sehr ausgeglichenes, tropisches Klima während des ganzen Jahres. Mit zunehmenden Höhenmetern fällt aber natürlich auch hier die Temperatur, und zwar um 6 °C pro 1000 Meter. Die grösste Fläche des Landes liegt auf weniger als 1000 Höhenmeter, so dass sich die Durchschnittstemperatur um ca. 23 °C bewegt. In den Andenregionen und im Küstengebirge kann es auch kühler werden, so dass man zeitweilen einen Pullover braucht. Für ein Trekking in höhere Regionen empfiehlt sich eine gute Jacke. Regenfälle variieren mit der Saison. Grob gesagt dauert die Trockenzeit von Dezember bis April, die restlichen Monate werden als Regenzeit bezeichnet. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es während diesen Monaten kontinuierlich regnet. Meist gibt es einmal täglich mehr oder weniger starke Regenfälle. Isla Margarita im Speziellen erfreut sich eines milden subtropischen Klimas mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur von 30 bis 33 °C. Die Wassertemperatur liegt zwischen 24 und 26 °C. Es gibt auf der Insel keine eigentliche Regenzeit, gelegentlich kann es zu heftigen tropischen Regenschauern kommen, wobei diese meist nur von kurzer Dauer sind.
| Klimatabelle | Jan. | Feb. | März | Apr. | Mai | Jun. | Jul. | Aug. | Sept. | Okt. | Nov. | Dez. | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Isla Margarita | T | 30 | 30 | 31 | 32 | 32 | 32 | 32 | 32 | 33 | 33 | 32 | 30 |
| N | 7 | 4 | 4 | 0 | 1 | 5 | 7 | 8 | 4 | 4 | 11 | 9 | |
| Caracas | T | 26 | 26 | 28 | 28 | 28 | 27 | 26 | 27 | 28 | 27 | 27 | 26 |
| N | 4 | 3 | 2 | 4 | 7 | 12 | 12 | 10 | 10 | 10 | 7 | 5 |
T = Tagestemperatur in °C ; N = Niederschlagstage
